Hussel, Horst: Aprillenwetter

Der Unsinn kommt, gemessen an seiner unverhohlenen Weltherrschaft, in der Literatur immer noch zu kurz. Sie wollen gern Sinn stiften, unsere ernsten Schriftsteller. Andere müssen dann dafür sorgen, daß er wieder stiften geht, der Sinn. Zu diesen Hochherzigen gehört Horst Hussel. Wir dürfen ihn mit Paul Scheerbart, Daniil Charms, Kurt Schwitters und anderen im Gefolge des Meisters des Absurdismus sehen: Don Quichote, der die Route vorgegeben hat mit der Maxime: »Die Kunst liegt darin, ohne alle Ursache unsinnig zu werden.»
Horst Hussel, Jahrgang 1934, rundum passionierter Buchmensch, – Bücher schreibend, gestaltend, verlegend – ist ein leiser agent provocateur. Seine kurzen, komprimierten Texte geben als burlesk poetische Spiegelungen des Unverständlichen luzide Einblicke ins Innere des verrückten Hirns, das die Welt zu sein scheint.

60 Exemplare erscheinen als einmalige Vorzugsausgabe mit einer numerierten und signierten Radierung des Autors.

Horst Hussel

Aprillenwetter

Mit zahlreichen Tuschzeichnungen des Autors. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Gabriele Killert.
120 S. / 12,5 x 19,0 cm
Franz. Broschur. Sonderformat 12,7 x 19 cm.
ISBN 978-3-932109-59-1
vergriffen
18,00 €

Nicht vorrätig

Schön, dass Sie sich für unsere Bücher interessieren!

Falls Sie regelmässig über alles Neue rund um die Friedenauer Presse informiert werden wollen, können Sie sich hier für unseren Rundbrief eintragen.