Stein, Gertrude: Geld

»Es ist schon sehr komisch mit dem Geld«, schreibt Gertrude Stein (1874–1946) in einem ihrer fünf kurzen Prosatexte, die dieser Band versammelt und die erstmals 1936 in der Saturday Evening Post erschienen. »Was die Menschen von den Tieren unterscheidet ist Geld. Alle Tiere haben die gleichen Gefühle und die gleichen Gewohnheiten wie Menschen … Aber was kein Tier kann ist zählen, und was kein Tier kennt ist Geld.«
Als Dichterin gehörte die seit 1903 in Paris lebende Stein zur Avantgarde, ihre politischen Ansichten waren bisweilen unbedarft und konservativ. In dieser Spannung liegt der außergewöhnliche Reiz ihrer Texte über Geld: Steins spielerisch-assoziative und verstellt-naive Herangehensweise steht in scharfen Kontrast zu der Brisanz des Themas und zeigt dadurch viel von seinem verborgenen Charakter.

Gertrude Stein

Geld

Aus dem Amerikanischen von Michael Mundhenk, mit Magischen Quadraten von Friedrich Meckseper, Umschlag: Horst Hussel
24 S. / fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-932109-91-1
14,00 €

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